2007 Deutschland

Fotos: © Michael Czaja, NOTP, Wiebke Conrad, Flickr, Karen Kassulat

Künstler 2007:


Setlist 2007:

Künstler Titel Jahr
     
Il Novecento Ouvertüre 2007 2007
Il Novecento Montagues and Capulets 1936
Il Novecento Barock Medley* 1794
Il Novecento Mitsing Medley* 1902
I Muvrini Agnus dei / Per amore 2005
I Muvrini A voce rivolta 1991
Il Novecento Coppelia´s Donauwellen* 1880
John Miles Smooth 2000
Roby Lakatos Filmmusik aus `Schindlers Liste´ 1993
Roby Lakatos Lakatos Medley* 1917
Soulsister Broken 1992
Soulsister So long ago 1992
Soulsister The way to your heart 1988
     
Pause    
     
Il Novecento Filmmusik aus `Fluch der Karibik´ 2003
Paul Carrack Medley* 1985
Paul Carrack The living years 1989
Paul Carrack Over my shoulder 1994
Roby Lakatos Zigeuner Medley* 1920
I Muvrini & P. Michiels Terra d'oru (Fields of gold) 1993
John Miles Music 1976
Il Novecento Les Préludes 1848
Pur Lena 1991
Pur & John Miles Abenteuerland 1995
Pur Medley* 1991
Pur Ein graues Haar 1988
Il Novecento & Fine Fleur Land of hope and glory 1907
All Artists (Finale) Hey Jude 1968


Durchschnittsjahr aller Lieder: 1961
Durchschnittsjahr Pop/Rock: 1990
Durchschnittliche Single-Hit Notierung: Platz 52
Rock/Pop
Anteil: 56%

Top 10 Hits
: 05 (2 davon im Medley) = 04
The way to your heart 4, Silent running 8, Music 10, Ich lieb´ dich 10, Hey Jude 1

TOPSTAR 2007: ???
Sympathieträger/Persönlichkeit 2008: Roby Lakatos / Paul Carrack

Allgemeine Konzertbewertung 2007: 6,2
Skala 1 (nicht gut) bis 10 (TOP!) - Stand 26.12.2009 (220 Bewertungen)


Die Medleys 2007:

BAROCK MEDLEY:    
Georg Friedrich Händel Besuch der Königin von Saba 1749
Wolfgang Amadeus Mozart Symphonie Nr.40, K550 1788
Rondò Veneziano Rondó Veneziano 1980
Vivaldi Violinkonzerte Nr.2 aus `La Cetra´ 1727
Georg Friedrich Händel Zadok, the priest, HWV 258 1727
     
MITSING MEDLEY:    
Johann Strauss jr. Als flotter Geist 1885
Aniello Califano Vieni sul mar 1903
Boris Fomin Dorogoi dlinnoyu 1917
     
COPPELIA´S DONAUWELLEN:    
Leó Delibes Walzer aus `Coppelia´ 1870
Iosif Ivanovici Donauwellen Walzer 1889
     
LAKATOS MEDLEY:    
Jerry Bock Wenn ich einmal reich wär 1964
Matwei Blanter Ochi Chornyje 1928
Iwan Petrowitsch Larionow Kalinka 1860
     
PAUL CARRACK Silent running 1986
  How long 1974
  Another cup of coffee 1995
     
ZIGEUNER MEDLEY    
D. Reinhardt & S. Grappelli Nuages 1940
Gerardo Matos Rodriguez La Cumparsita 1916
Vittorio Monti Csardas 1904
     
PUR MEDLEY Prinzessin
1990
  Funkelperlenaugen
1988
  Indianer 1993
  Ich lieb' dich
1995
  ... wieder mal an dir betrunken 1987



Einige Kommentar zur NOTP 2007:


"Leider konnten wir gestern in München nicht an den Gefühlen anknüpfen , mit denen wir im letzten Jahr die Halle verlassen hatten" Gerdi und Jan

"Ein sehr gelungener Abend mit Tiefgang und hoher musikalischer Qualtät!" Alfons + Andrea

"1. Wo waren die Topacts aus den letzten Jahren??? ...2. Warum steht am Anfang ein so langer Klassik-Teil ? ...3. Was war mit dem Sound los ???" Moni & Andi

"Kein schlechter Abend, aber die letzten 5 Jahre waren um Längen besser!
Viel Glück bei der Auswahl fürs nächste Jahr!"
Nils H.

"
Ich war gestern Abend in Stuttgart und kann nur eines sagen: KLASSE!!!" Frank

"Ich habe keine "schwachen" Künstler entdeckt und wurde bestens unterhalten. Ich werde im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder live dabei sein. Allerdings wünsche ich mir dann auch wieder etwas bekanntere Stars." Holger

"Macht mal was modernes oder bekanntes." Sabine

"Das "Gänsehaut"-Feeling dass es in der Vergangenheit immer mehrfach am Abend gab kam in diesem Jahr nur noch ganz selten auf." KPMaas


PUR

Foto: Michael Czaja © (http://www.music-cut.de/)

"...unsere Befürchtungen wegen Pur wurden ad absurdum geführt" Alfons und Andrea

"...
Hartmut Engler war ein peinlicher Selbstdarsteller und passte meiner Meinung nach nicht in die Show" Matthias

"...
PUR als Hauptact, nachdem es vorher Mike Oldfield, Roger Daltry und Joe Cocker waren ?? wer hat da denn gespart! Peinlich!! Während des Auftritts von "Pur" sowie nach der Vorstellung habe ich viele ähnlich Stimmen im Foyer gehört!" Nils H.

"...
Diese Grupe würde ich mir im Normalfall nicht ansehen und ich war natürlich auch sehr skeptisch ob dass passen wird. Ok, es war nicht der ganz große Kracher früherer Jahre. Aber mit "Lena", "Ein großes Haar", einen Hitmedley und dem "Abenteuerland"-Duett mit John Miles brachte auch dieser Programmpunkt die Halle in Stimmung" Holger

"Pur = Trash pur - Engler macht das Rumpelstilzchen und singt von schlafenden Prinzessinen - man konnte vor lauter Kotze nicht mehr sauber die Halle verlassen" Peter W aus Hamburg

"
Letztes Jahr habe ich mich gefragt, wie die Macher Tony Henry je toppen wollen, PUR waren da aber sehr nahe dran." Dominik Reuter

"Herr PUR ;) hat, leider als einziger, probiert, etwas Stimmung in die Halle zu pusten, und hatte damit auch Erfolg." Herwig Marschelke

"
Wäre doch nur die "diebische Elster" statt des letzten "Trio´s" auf die Bühne geflogen." Mac

"Das Medley von Pur wirkte abgehackt. Ansonsten war Pur ok." Gladbacher


Paul Carrack (Mike & The Mechanics)

Fotos: Michael Czaja © (2,3,4,5) und blog2_de © (1)

"Der Höhepunkt des ersten Teils war dann Paul Carrack - es war einfach nur spitze" Holger

"
Paul Carrack war richtig gut - der Name sagte mir erstmal nichts, aber die Titel waren Hit auf Hit. Den hätte man zu recht TopAct nennen können." Klaus

"Gerne hätte ich noch mehr von Paul Carrack gehört" Angie

"
Naja Paul Carrack hat zwar als alter hase von " Mike und the Mechanics sein Pflicht-Programm herunter gespielt aber vom Stuhl bin ich nicht gefallen!" Frank Jedlitska


I Muvrini

Foto: Michael Czaja © (2,3,4,6), NOTP (1,5)


"I Muvrini war die Überraschung des Abends für mich" Sabine Klanten

"Einen großen Namen hat sich gestern bei mir I Muvrini gemacht und es gab gestern abend noch einen Luftsprung als ich sie auf de Best of 2 -DVD entdeckt habe" Mo-zart

"I Muvrini aus Korsika haben uns sehr positiv überrascht"
Marcus

"Mein ganz persönliches Highlight. Man hat zu jedem Moment gemerkt, dass die Jungs einen riesen Spaß am Musizieren haben: Die Liedauswahl super und die Performance war auch erste Sahne." Josef

"I Muvrini fand ich die Überraschung des Abends, weil sie sehr mit dem Orchester harmonisierten und das Duett Fields of Gold war ganz großes Kino." Schravi


Soulsister

Foto: Michael Czaja © (2,3,4,5,6), NOTP © (1)

"Soulsister liesen die Arena richtig beben." Holger

"Auch sie hatten sichtlich Spaß am Musizieren und diese Begeisterung schwappte auch ohne Einschränkungen auf das Publikum über." Josef

"Die Soulsisters sind sicher in Belgien groß - aber in Deutschland nach nur einem Hit...??? Frank

"Soulsister war okay bei The way to your heart, die anderen Songs fand ich wenig mitreißend, der Hammer aber, dass Aint that simple fehlte....." Schravi

Soulsister hat aus den ganzen musikalischen Möglichkeiten nur eine volle Breitseite ziemlich undifferenzierten Schalldrucks erzeugt. Und das noch mit zum Teil gerade mal flüchtig bekannten Titeln. Schade, eine vergebene Chance. Kathrin

Roby Lakatos

Fotos: Michael Czaja © (http://www.music-cut.de/)

"Der erste Teil der Show bot zwar etwas Kost, aber der hervorragende Solist Roby Lakatos brachte dann das erste Highlight. Eigentlich ist die Geige nicht mein Lieblingsinstrument, aber was der Künstler bot war absolute Spitzenklasse und hat die ganze Color-Line-Arena mitgerissen" Holger

"Roby Lakatos ist der Hammer schlecht weg!! Waaahnsinn." Alexandra

"Roby Lakatos war fantastisch." Sabine Klanten

"Robby Lakatos war famos und oberklasse!!!!" Kai Zylau


John Miles

Foto: Michael Czaja © (3,4,6), Flickr (1,2), NOTP (5)

"... letztendlich war es John Miles, der wiedermal mit seinem "Music" den meisten Applause erzielte" Nils H.

"
Wenn man John Miles mit Music nach der Veranstalltung als absolutes Highlight empfindet, muß bei der Auswahl der Künstler wohl was daneben gegangen sein" Ralf aus HH

"John Miles hat sogar seinen Text bei Abenteuerland nicht richtig gelernt" Sabine

"John Miles hatte schon mal mehr Elan (obwohl Musik … eines der wenigen Stücke waren die für Stimmung sorgten)" Enttäuscht von HH

"Wie kann man einen John Miles dazu bringen (zwingen?), bei `Abenteuerland´ mitzusingen? Er hats nicht gern gemacht, das konnte man sehen. PEINLICH !"
Boiba


Il Novecento & Fine Fleur

Foto: Michael Czaja © (2,4,6), Wiebke Conrad © (5), Flickr (1), NOTP (3)

"Orchester, Chor und Electric Band sollen hier auch noch seeehr lobend erwähnt werden. Sie waren wieder in Topform. Alles in Allem ein sehr gelungener Abend." Holger

"yo, Fluch der Karibik war echt fett, ich bekomm da jetzt immer noch Gänsehaut." Shaggy Fan

"Ich fand es aber nach dem Final-Stück ziemlich unhöflich, daß viele der Orchesterspieler einfach aufgesprungen sind, ihre Instrumente geschnappt haben, und die Bühne verlassen haben, ohne ihren Applaus zu genießen." Jan

"Alles wirkte dieses Jahr wie Fließbandarbeit und die gewohnte Spielfreude des Orchesters und die Leichtigkeit fehlte" Jens

"Es wäre schön, wenn Fine Fleur wieder mehr in den Vordergrund käme mi einem eigenen Gesangsstück." Frank Schwietert


Technik/Bühne

Foto: Michael Czaja © (2), NOTP (1,3,5,6), Flickr (4)

"Die Projektoren am Bühnenrand habe zeitweise sehr unangenehm geblendet, dann haben wir von der Bühne leider nichts mehr gesehen" Dominik Reuter

"Auch wenn sich viele hier von der Lichtanlage geblendet gefuehlt haben, ich fand sie der Hammer. Dass sich mittlerweile nicht nur die Scheinwerfer drehen, sondern die kompletten Traeger auf und ab fahren sorgt fuer ein wahnsinniges Buehnenbild. Danke an die Crew fuer diese Muehe." Helge

"Alles in allem eine fantastische Show (die Großbildleinwand und Lichteffekte waren super genial)..." Michael

"Die große Leinwand war mehr Kino als Konzert - in den Vorjahren gab es bessere Effekte" Klaus aus Burscheid

"Die Videowand war sehr dominant und einige Einspielungen unpassend. Der LED-Vorhang des Vorjahres war u.E. effektvoller."


Fazit:


"... aber trotzdem wünsche ich mir an dieser Stelle BITTE BITTE BITTE endlich wieder hochkarätige internationale Stars, die es schaffen die Leute von den Sitzen zu reißen" Michael

"Richtig ist allerdings, daß auch wir diesmal nicht spontan aufgesprungen sind und migetanzt haben, es wäre schön, wenn nächstes Jahr wieder etwas mitreißendes dabei wäre, trotzdem war es ein sehr schöner, eben etwas ruhigerer Proms-Abend und für nächstes Jahr sind wir zu siebt wieder dabei." Ulrike

"Die erste Hälfte war derartig flach, daß gerade mal beim letzten Song vor der Pause etwas Stimmung aufkam. Ansonsten brauche ich, um eine Covernummer von Santana zu hören, nicht in die Olympiahalle in München zu gehen. Das bekomme ich in der Kneipe an der Ecke direkter und glaubwürdiger.... In der zweiten Hälfte war das einzige Highlight Paul Carrack und das war es dann auch wirklich. Den offenbar immer mehr gelangweilten John Miles in allen möglichen Rollen mag niemand mehr sehen ... Die Anzahl der Konzerte ist bei gleichzeitigem Nachlassen des künstlerischen Niveaus derartig hoch, dass man den deutlichen Eindruck hat, es geht primär darum, die Bottom Line der Veranstaltungsserie zu optimieren. Diese inzwischen offensichtliche Veränderung kann mittelfristig den Tod der Veranstaltung bedeuten." Peter Kreisfeld

"Super Abend. Gerne wieder... aber in diesem Jahr hat der "Glanz" der NNOTP etwas gelitten!" Jan

"Die Begeisterung und Gänsehaut aus den Vorjahren mochte sich leider diesmal nicht so richtig einstellen. Für mich machte gerade der oftmals nahtlose Übergang zwischen Klassik auf den nächsten Pop-Act und umgekehrt das Besondere aus. Es ergab sich eine entsprechende Spannungskurve die sich am Schluss in der Halle "entlud"." Christian Nünning

"Den Machern der Proms bleibt nur zu sagen:
Das Konzept ist nach wie vor einzigartig. Kreativität ist vorhanden. Lernt aus den Erfahrungen -auch Kritiken- dieses Jahres und habt im kommenden Jahr bei der Künstlerauswahl eine glücklichere Hand. In diesem Sinnen bis 2008."
Heinz H.

"
Nach der Veröffentlichung der Acts Mitte des Jahres war ich enttäuscht und sehr skeptisch ob meine Erwartungen über 10 Jahre Proms erfüllt werden können. Insgesammt war ich dann doch am Wochenende in Oberhausen recht positiv überrascht. Leider bin ich absolut kein PUR Fan und fand den Auftritt auch nicht überzeugend. Der Funke wollte auch im Publikum nicht richtig überspringen. Die Lieder wirkten recht aufgesetzt und flach. Der Mix aus ruhigen und mitreißenden Liedern der früheren Proms Veranstaltungen gefiel mir besser. Vielleicht beim nächsten Mal wieder etwas mehr Rock" Guido

"Die Stimmung war etwas gedämpfter als die letzten Jahre, aber das lag sicherlich an der Musikauswahl, die insgesamt ruhiger war als in den letzten Jahren." Norbert

"Die erkennbare Tendenz vieler Beiträge über die diesjährige NOTP möchte ich bestätigen und den Verantwortlichen dies "ins Stammbuch schreiben": Pur war wohl ein veritabler Missgriff, zumal als Hauptact. Die "unbekannteren" Künstler I Muvrini und Soulsister haben die Show gewissermaßen "gerettet". Insbesondere das Duett mit dem Sting-Titel "Fields of Gold" war m.E. beeindruckend. Paul Carracks Titel hatten natürlich einen hohen Wiedererkennungswert, ohne dass er das Publikum jedoch restlos mitreissen konnte. Überhaupt sprang diesmal der Funke selten wirklich über. Lag's an der Künstlerauswahl, an einer gewissen Lustlosig- und Gleichförmigkeit einiger tragender Säulen der Proms, an der mäßigen Akustik oder am Publikum? Hemmen wir als Zuschauer die NOTP-Verantwortlichen mit dem auch hier wieder oft zu lesenden Satz "na ja, war nicht so toll, aber die Karten fürs nächste Jahr habe ich schon" zu sehr in ihrer Kreativität für die Zusammenstellung der Acts? Von der NOTP 2007 werde ich jedenfalls in späteren Jahren kaum so schwelgen können wie dies bei den früheren Shows der Fall war. Schade, für so viel Geld wurde bei der NOTP wohl selten so wenig geboten." Nikolaus Sieben



TOPS & FLOPS

+ TOPS - FLOPS
       
+ Videotechnik der Spitzenklasse - Massiver Klassikblock am Anfang der Show
+ Roby Lakatos, wieder ein klassischer Traum Prom. Beeindruckende Liederauswahl und perfekte Arrangements. - schwache, lieblose und holprige Arrangements zerstörten den Auftritt von PUR
+ Paul Michiels Sting-Qualitäten bei `Fields of gold´ - auch der permanente Wechsel des Tempi erstickte den Hauch von Stimmung im Keime ( `Medley´ von PUR, oder auch die Samples bei `Abenteuerland´ waren pure Stimmungskiller)
+ beide Filmmusiken (`Schindlers Liste´, `Fluch der Karibik´); - der Wunsch des Publikums nach Klatschen und Bewegung wurde nicht erhört. Nach temporeichen Musikstücken gab es meistens einen ordentlichen Dämpfer (z.B. Music/ Préludes, Medley Lakatos/ Broken, ...)
+ I Muvrini, ruhige Weltmusik, die begeistert - die erwartete ROCKIGE Auftritt von PUR fiel komplett aus
+ Paul Carrack, Musik der Weltklasse - leider zu kurzer Auftritt - sichtbar lustloser Auftritt von John Miles beim Duett `Abenteuerland´;
+ John Miles `Music´, wichtiger denn je ! - schwache Songauswahl bei Soulsister. Das bewährte Medley mit den Hits `Through before we started´, `Like a mountian´ oder ´Ain't that simple´ wuren dem weiteren ruhigen Musikwerk `Broken´ geopfert. Das stimmungsvolle Medley hätte dem Programmablauf und dem Publikum gut getan.
+ Paul Carrack `The living years´ plus Fotoaktion - zu kurzes Medley von Paul Carrack mit abgehacktem Ende
+ Die zweite DVD ist ein Traum. Wunderbare Liederauswahl und Übergänge ohne Pausen. - Abmischung der CD war nicht professionell (Klatschgeräusche)
+ Frühe Präsentation der Künstler zur Tour 2007 - eine zu ruhige Verantstaltung 2007

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Der Kommentar zur Premiere 2007 in Hamburg:


Einleitung:


Erfahrt nun alle Neuigkeiten vom Premierenabend der Night of the Proms in Hamburg 2007.



01 Il Novecento - Intro (Ouvertüre 2007)

- Licht aus - Leinwand an -

2000 bunte Taschenlampen in weißer Farbe ergeben ein Lichtermeer.
Statt dem letzjährigen Ouvertüre fliegen Musikinstrumente aller Epochen über die 34 (!) Meter breite und 9 Meter hohe Leinwand. Die moderne LED-Technik aus dem letzten Jahr ist Vergangenheit - es lebe die HD Technologie!
Explodierende Klaviere und Gitarren im Fegefeuer lassen zum gewaltigen Intro ein bombastisches Konzert erahnen. (007 lässt grüßen...)

Warum das Intro aber `Ouvertüre´ heißt, wird für immer ein Geheimnis bleiben.
Eine Ouvertüre mit den wichtigsten musikalischen Werken des Abends gibt es leider nicht mehr.


02 Il Novecento & Fine Fleur - Barock Medley

Das erste Medley wird vom Orchester angestimmt. Freut Euch auf eine schöne Zusammenstellung bekannter Werke mit göttlischem `Chororgasmus´ von Fine Fleur zum Schluss. Der Chor wird dieses Jahr über eine Hebebühne auf die Bühne getragen.

Das Publikum ist begeistert. In Belgien gab es stehende Ovationen, in Hamburg wurde fleißig geklatscht.

03 Il Novecento & Fine Fleur - Mitsing Medley


Es darf gesungen werden - Hamburg hält sich vornehm zurück.

In Belgien und den Niederlanden wurden die Lieder mit dem Publikum zelebriert. Es wurde gesungen und der Chor wuchs von Lied zu Lied.
In Hamburg hielt man sich vornehm zurück und es wurden sogar "Klatschgeräusche" vom Band eingespielt. Seltsam, seltsam,...

Kid Creole haben in Antwerpen dringend das `Mitsing-Medley´ gebraucht, um einen guten Einstand beim Publikum zu haben. Diesen Support würde PUR zum Höhepunkt des Abends auch gut stehen. I Muvrini brauchen das emotionale Intro von Il Novecento & Fine Fleur nicht.

04 I Muvrini - Agnus dei / Per amore


I Muvrini zauberten ihre ersten beiden Lieder. Das Publikum lauschte der schönen Darbietung. Es gab sogar Zwischenapplaus und einen wohltuhenden Applaus zum Schluss.

05 I Muvrini - A voce rivolta


Man merkte, die Zuschauer hätten gerne mitgemacht, aber `A voce rivolta´ ist kein Lied zum Aufstehen oder Klatschen.
Aber dennoch, nach dem ersten Klang des Dudelsackes ist das Publikum still verzückt und summt leise mit dem Chor. Ein großer Chor wie 2005 in Frankreich kommt leider nicht zustande.

Nach dem Auftritt von I Muvrini gab es einen Einspieler mit Kindern auf der großen Leinwand.
Die Kinder huldigten der Veranstaltung und würdigten John Miles. Das Publikum freute sich nun auf ein Werk vom Mr. Proms. Nur, das kam nicht!

06 Il Novecento - Romeo & Julia


Dafür gab es die tragische Liebesgeschichte von Romeo und Julia in 03:50.
Hatte das Gefühl, dass das Publikum unruhiger wurde und endlich in Bewegung (wenn auch nur die Hände) kommen wollte.

Aber dieses Jahr gibt es im ersten Teil nur wenig Möglichkeiten zur totalen Klatsch-Extase.

07 John Miles - Smooth


John Miles überrascht dieses Jahr mit einem Lied von Santana.
Aber auch hier ist es zwar `smoothie´, aber nicht `klatschig´ oder rockig.
Das Publikum sitzt verhalten auf den Stühlen. Das darf doch nicht wahr sein!

John Miles kam mir bei `Smooth´ schon in Antwerpen ein wenig lustlos vor.
Sorry, steinigt mich!

08 Il Novecento - Coppelia´s Donauwellen


Es ist Walzerzeit. Und Walzerzeit bei den Proms sind immer große Erfolge!
Dutzende Paare wiegen sich im 3/4 Takt. Großer Anklang beim Publikum!

09 Roby Lakatos - Filmmusik aus `Schindlers Liste


Roby Lakatos betritt zum ersten Mal die Bühne und holt die 3/4 Takt Gesellschaft zum Thema `Zweiter Weltkrieg´ab.
Mit seiner melancholischen Musik wird dem Publikum rasch kalt ums Herz.
Zu ernüchternden Momentaufnahmen an der Leinwand verharrt das Publikum und lauscht bedrückt und aufmerksam der Darbietung.

Eine perfekte Darbietung von Roby - ein nicht perfekter Ablaufplan.

10 Roby Lakatos - Anatevka & Co. Medley


Nun wird es wieder fröhlicher.
Der Teufelsgeiger entführt die Zuschauer erst in die Ukraine nach Anatevka und fliegt musikalisch über Umwegen nach Russland. Ein Medley der Spitzenklasse, das ab der Hälfte auch endlich aktiv vom Hamburger Publikum unterstützt wird.
Zum Vergleich waren die Besucher in Antwerpen SOFORT dabei und machten zum Medley ordentlich Stimmung.
Die Besucher am Premiereabend benötigten ihre Zeit und suchten nach dem ersten Höhepunkt.


11 Paul Carrack - Medley


Der sollte nun kommen. Nach kurzem Intro rauschten die Meilensteine von Mike & The Mechanics und Paul Carrack durch die Halle:

Silent running / How long / Another cup of coffee / Get up

Die Musik wurde vom Publikum verschlungen. Jede Note wurde aufgenommen wie warmer Met. Nur, die Stimmung war schon wieder nicht da! Niemand wollte aufstehen, tanzen oder wenigstens rhythmisch klatschen.

Nach der Aufforderung (dem Lied) von Paul `Get up´ wurde die Crowd wenigstens zum Stehen bewegt. Die dargebotenen Lieder sind aber auch keine Stimmungslieder zum Tanzen oder frenetischen Klatschen. Das Tempo ist zu gering.
Das letzte Lied hätte man, meiner Meinung nach, auch weglassen können.

Leider singt Paul Carrack nur seine Lieder von Mike & The Mechanics. Ein `Word of mouth´ hätte dem Publikum gut getan.

Verhaltene Emotionen, der Applaus nach dem Medley hätte viel lauter ausfallen müssen.

12 Paul Carrack - Over my shoulder


Ein schönes Lied, die Stimmung steigt.
Es kommt zu wahrnehmbaren Bewegungen und das ist endlich gut so. Jetzt noch ein schnelleres Lied hinterher ...

13 Paul Carrack - Living years


Das Publikum darf sich wieder setzen.
Die lebensfroh aufkeimende Stimmung wird für den Höhepunkt des ersten Teiles geopfert.
`The living years´ sorgte für die Erleuchtung des Abends und 400 fröhliche Vater/Sohn und Mutter/Tochter Beziehungen werden zum melancholischen Lied auf die Leinwand projeziert.

Ein schöner Abschluss einer bewegungslosen, ruhigen ersten Halbzeit

Pause


Im Foyer wird verglichen. Viele sind von Paul Carrack angetan. I Muvrini werden bei der Aufzählung meistens nicht genannt.
Einige stören sich auch am appruptem Wechsel `Walzer - Zweiter Weltkrieg´.
Die enorme HD-Technik wird nicht erwähnt. Seltsam, diese Premiere!

14 Il Novecento - Filmmusik `Fluch der Karibik´


Bisher konnte man vergnügt nach der Pause langsam wieder auf seinen Stuhl rutschen und der `diebische Elster´ lauschen.
Dieses Jahr sollte man sich beeilen, denn Jack Sparrow sticht in See. Auch wenn man die großen Schaupieler nicht sieht, die Filmaufnahmen sind atemberaubend. Die Musik aus deutscher Feder göttlich.
Hör- und see(h)bar

15 Soulsister - The way to your heart


Nun sollte gefeiert werden.
Die belgischen Hünen starteten gleich mit Ihrem größten Erfolg zum Auswärtsspiel. `The way to your heart´ öffnete aber leider nicht das Herz der Hamburger.
Es wurde verhalten mitgeklatscht. Größerer Jubel nach der Darbietung, aber niemand stand auf! Seltsam, seltsam, seltsam

16 Soulsister - So long ago


Ein sehr schönes Lied.
Verhaltener Applaus zum Bodennebel.

17 Soulsister - Broken


Statt dem bekannten Medley aus Belgien wurde eine Komplettfassung von `Broken´ geboten. Zum Reprise wurde sogar kurzweilig geklatscht.
Ist `Broken´ zu unbekannt?

Wäre ein Medley mit `Through before we startet´ oder `It ain't that simple´ für die Stimmung nicht besser gewesen?

18 Roby Lakatos - Zigeuner Medley


Und noch ein kurzweiliges, soul, jazziges `Teufels-Medley´.

Roby Lakatos begeistert gnadenlos!
Frenetischer Beifall - im Sitzen - kein Stehapplaus.


19 I Muvrini & S.s. - Terre d´Oru (Fields of gold)


Wundervoll und ruhig umschlingt `Terre d´Oru (Fields of gold)´ das Publikum. Paul Michiels & I Muvrini singen den Welthit. Das Lied und die Präsentation ist gold.

20 John Miles - Music


John Miles betritt die Bühne und es nähert sich der Höhepunkt des Abends.
`Music´ katapuliert die Stimmung in bisher unbekannte Höhen.
Das wertvollste Gold bestimmt den Abend. Das Publikum lechzt nach der Hymne.
Zum ersten Mal gibt es Standing Ovation. Die Massen wollen feiern und erhoffen sich den nächsten Höhepunkt.

21 Il Novecento - Préludes


Leider sieht der Ablaufplan ein weiteres klassisches Werk von Hr. Liszt vor.
Wie beim Fehler im Jahre 2000 (`Sea Songs´), wurde ein langes, ruhiges Stück vor dem Top Act gewählt. Die Massen wollen feiern, aber der Stimmungsbogen wird wieder einmal unterbrochen. Ruhig, ruhiger, ruhiger geht es nicht mehr...

Wenn schon Klassik, dann begeistert doch nun mit dem `Mitsing-Medley´. Das Publikum wäre bereit gewesen und PUR hätten eine Steilvorlage bekommen (wie Kid Creole in Antwerpen)

22 PUR - Lena


Starker Applaus keimt auf. Doch die Hardcorefans schaffen es nicht, die `Aufstehwelle´ zu aktivieren. Eigentlich setzen sich alle wieder hin.
`Lena´ schallt durch die Halle und Hartmut & Co. haben Schwierigkeiten das Publikum zu erreichen.

Anstatt einer rockigen Version von `Lena´, wird ein klassisch, zuckersüßes Werk präsentiert. Während des Liedes gibt es nur wenig Resonanz aus dem Publikum, aber wieder starke Huldigung nach dem Song - im Sitzen (!).

23 PUR - Ein graues Haar


Wo ist der Vorsatz, es mal allen so richtig zu zeigen. Die Pfarrfestromantik sollte doch vetrieben werden. Laurie an der Gitarre und Trevor am Schlagzeug sollten für den richtigen ROCK bei PUR sorgen.
Erst nach 04:30 gibt es die ERSEHNTE E-Gitarre.
Die raue E-Gitarre und die Motivationshilfe von Hatmut Engler ("Stand up") sorgen für das Aufstehen des Publikums. Jetzt machen die Proms Spaß und PUR hat es endlich geschafft.

24 PUR & John Miles - Abenteuerland


Aber, die Hamburger setzten sich wieder, obwohl ein weiterer Höhepunkt naht.
John Miles und Hartmut Engler greifen gemeinsam zum Mikrophon und singen Ihre Version von `Abenteuerland´. Entweder ist John Miles sehr aufgeregt oder er hat den Text nicht richtig einstudiert. Sein Part wirkt sehr abgehackt und unsicher. Das Lied wirkt gestückelt und erst zum Reprise wird das Duett harmonisch.

Es muss noch viel geprobt werden...

25 PUR - Medley


Das Medley:

Prinzessin / Funkelperlenaugen / Indianer / Ich lieb Dich / Hab mich wieder mal an dir betrunken

Die Stimmung steigt, auch wenn das Zusammenspiel mit Orchester und Band noch sehr holprig ist. Die gewohnt harmonischen Überleitungen klingen noch sehr spartanisch. Auch die Pausen im Medley fallen auf.

Dessen ungeachtet wird die Schar der stehenden Zuschauer immer größer. Beim Lied `Ich lieb Dich´ hat es PUR geschafft. Die Halle steht und es wird gefeiert. Eine harte Arbeit!

Die Emotionen vom Publikum sind berauschend und lässt die Organisatoren aufatmen.

26 Il Novecento - Land of Hope and Glory


Land of Hope and glory
wird angestimmt und Hamburg singt zum Finale (und steht).

27 Finale - Hey Jude


EIn großes "AAaah" schallt durch die Arena. Die Menschen freuen sich über den Beatles Titel und singen losgelöst mit.

Ein versöhnliches Finale!






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