2008 Deutschland

© Michael Czaja


Künstler 2008:


Setlist 2008:

Künstler Titel Jahr
     
Harlem Gospel Choir City called heaven 1941
Harlem Gospel Choir Oh happy day, Everybody needs somebody 69/67
Il Novecento Palladio: Allegretto 1996
Igudesman & Joo Feng Shui / Molto Alla Turca ----
Dennis DeYoung Boat on the river 1979
10cc The Wall Street Shuffle 1974
10cc I´m not in love 1975
10cc Dreadlock holiday 1978
Igudesman & Joo Hoover / Riverdance ----
Il Novecento Ouvertüre 1812 1880
Harlem Gospel Choir I believe I can fly 1996
Tears For Fears Mad world 1982
Tears For Fears Everybody wants to rule the world 1985
Tears For Fears Sowing the seeds of love 1989
Tears For Fears Shout 1984
     
Pause    
     
Il Novecento Walzer aus dem Ballett Dornröschen 1890
Dennis DeYoung Mr. Roboto 1983
Il Novecento Adagio aus Spartakus 1956
Kim Wilde You came 1988
Kim Wilde Cambodia 1981
Kim Wilde Kids in America 1981
Igudesman & Joo Big hands / I will survive --/78
Il Novecento Freude, schöner Götterfunke 1823
Harlem Gospel Choir Joyful joyful trad
Dennis DeYoung Babe 1979
Robin Gibb How deep is your love 1977
Robin Gibb Massachusetts 1967
Robin Gibb Juliet 1983
Robin Gibb Stayin´ alive 1977
Il Novecento & AIHGC Land of hope and glory 1907
All Artists Imagine / Give peace a chance 71/69


Durchschnittsjahr aller Lieder: 1963
Durchschnittsjahr Pop/Rock: 1980
Durchschnittliche Single-Hit Notierung: Platz 14
Rock/Pop
Anteil: 65%

Top 10 Hits
: 15 (4 davon im Medley) = 13
Oh happy day 1, Boat on the river 5, I´m not in love 8, Dreadlock holiday 11, I believe I can fly 3, Shout 1, Mr. Roboto 8, You came 5, Cambodia 2, Kids in America 5, I will survive 7, Massachusetts 1, Juliet 1, Stayin´ alive 2, Imagine 7, Give peace a chance 4

TOPSTAR 2010: Tears For Fears / Robin Gibb
Sympathieträger/Persönlichkeit 2008: Mick Wilson (10cc)

Allgemeine Konzertbewertung 2008: 9,2
Skala 1 (nicht gut) bis 10 (TOP!) - Stand 17.10.2009 (418 Bewertungen)


Die Kommentare zur Show:


"Das war mit Abstand die beste NOTP die ich je gesehen habe"

"Super super super !!! Ein Ohrwurm nach dem anderen ..."
VMM

"Was für ein Unterschied zum letzten Jahr!" Daniel

"Eine fantastische Show, mit wunderbaren Künstlern vom ersten bis zum letzten Programmpunkt. Ich glaube kaum zu toppen und bestimmt nicht einfach, so ein Niveau zu halten. Es war großartig." Toni Ziesen

"Den Künstlern sah man die Freude an und der Funken sprang aufs Publikum über." Harald Lambrecht

"Quintessenz: Nächstes Jahr wieder!" Mario


Robin Gibb

© Roy Gilbert


"Bravo Robin Gibb, das war absolute Spitze." (Günter)

"Ich habe ihn bei seiner Tour 2004 in Bonn und danach in einigen TV-Shows live erlebt und muss sagen, dass er mich stimmlich jetzt am meisten überzeugt hat." Gabriele Biermann

" Man hatte insgesamt den Eindruck, dass er sich von den anderen Künstlern etwas abgegrenzt hatte" Gerhard aus Hachenburg

"Einzig der Auftritt von Robin Gibb war enttäuschend, die Unterstützung durch Mick Wilson hat den Auftritt gerettet. Danke an diese Stimme" orish girl

"Er sah mehr als krank aus und es war offensichtlich, dass er Juliet nicht selbst gesungen hat, sondern sich beim 10CC-Mann bedanken konnte, dass es nicht zum Debakel kam" Mayer

Das er dann auch noch vorzeitig die Bühne verlässt und nicht das allerletzte Lied mit seinen Kollegen singt, egal aus welchen Gründen, ist äußerst unkollegial und eine schlechte Werbung für seine eigene Tournee. Dieter Rudolf


Tears For Fears

© Michael Czaja


"Herausragend für mich waren Tears for Fears. Hatte sie schon letztes Jahr in Charleroi gesehen. Leider haben sie diesmal nicht "Woman in chains" gesungen" Gerhard aus Hachenburg

"Und dabei würdigten sich Orzabal und Smith während ihres gesamten Auftritts nicht eines einzigen Blickes. Die Bandchemie bei Tears for Fears war aber schon immer nicht gerade eine neutrale, sondern eher eine explosive Mischung." Frank Hommel

"
Tears for Fears war für mich das beste am Konzert, die haben sich die Lieder untereinander gut aufgeteilt ;-)." Marcel Hüneken


Kim Wilde

© Roy Gilbert


"Sympathisch, Stimme und Optik positiv überraschend" Thomas Klein

"Kim Wilde hat das Publikum nochmal auf Hochtour laufen lassen." Marcel Hüneken


10CC

© Michael Czaja


"10cc brachten dann den Schwung in die halle bis zu ihrem Dreadlock Hollyday! Grandios!" Stefan aus Dormagen

"10CC waren nicht schlecht" Harry

""I'm not in love" von 10 cc war für mich das "Music" dieses Jahr" Christoph Schröder


Dennis DeYoung

© Michael Czaja


"Wir haben zwar John Miles vermisst, aber Dennis Deyoung hat ihn mehr als würdig vertreten." (Ulli Thielmann)

"Dennis de Young schaffte es in einer von Konzert-Blinkies durchfluteten Halle Romantik , Gänsehaut und Kuschelatmosphäre zu erzeugen wie man sie nur selten erlebt !" Stefan aus Dormagen


Igudesman & Joo

© Michael Czaja & Doeke1


"Igudesman & Joo waren eine gelungene Wahl" Bernd Eichler

"IGUDESMAN & JOO waren einfach nur klasse und haben den Abend unvergesslich gemacht - Musik und Komik passt gut." Harry

"Als kleine Tanzmaus war ich von Igudesman & Joo total begeistert" Ines

"Die heimlichen Stars waren Igudesman & Joo. Die River-Dance-Nummer war einfach göttlich." Werner

"Besonders überraschend sind für mich immer wieder die klassischen Talente, die bei der Nokia Night dabei sind und die für mich in diesem Jahr der Höhepunkt der Veranstaltung waren." Valeska Rudolf


Angels In Harlem Gospel Choir


"Der Gospel Chor war eine tolle Idee. Kann gerne wieder kommen" (Manni)

"Für mich war der Höhepunkt der Gospelchor; eine sehr gute Wahl!" (Wolfgang Janissen)

"Ihr habt uns eine Show ohne Fragezeichen versprochen, aber eine Frage haben wir doch: Wann gibt es von den "Angels in Harlem Gospel Choir" eine eigene CD?" (Ulli Thielmann)

"Der Angels in Harlem Ghospel Choir passte unwahrscheinlich gut ins Programm - wann wurde schon Mal eine Nokia Night mit "Oh Happy Day" begonnen?" (Klaus Becker)


Il Novecento


"Lediglich die Auswahl der Klassikstücke war letztes Jahr gelungener" (Daniel)

"Kleine Kritik: Im Hintergrund läuft bei mir grade eine Aufzeichnung aus dem Sportpalais Antwerpen von 1995. Irgendwie war da mehr Klassik dabei als heutzutage." (Mario)

"Die Klassik kam viel zu kurz, auch fehlten die in den letzten Jahren erfolgreich eingebauten Soundtracks a`la Morricone oder John Williams"
Jürgen Senhen


Technik/Bühne


"Auch die Lichtshow verbesserte sich stark zum letzten Jahr, in dem die riesige Leinwand sämtliche Effekte nahm (wenn sie dieses Jahr auch fast überladen wirkte mit den krassen LED Leinwänden)" Daniel

"Wirklich eine auf den punkt abgestimmte lightshow und klasse videos und ein super ton . respekt. das hatte ich gar nicht erwartet." Martin Höper

"Technisch gefiel mir die Lichttechnik besser als die Riesenleinwand von 2007, das einzige was mich ein bisschen gestört hat, war die etwas zu leise Orchester-Abmischung bei den Popacts (gerade die Bläser waren zeitweise zu mau)." Elmar

"Schön fand ich, dass die visuellen Motive im Vergleich zu 2007 fröhlich und nicht so depressiv waren." Caroline


Fazit:


"Ein Feuerwerk an musikalischen Leckerbissen in einer gelungenen Mischung aus Klassik und Pop" Rudi

"Ein dickes Lob für die fantastische Auswahl der Künstler in diesem Jahr. " Corinna Steinbrink

"
Zum Jubiläum hielt das Staraufgebot diesmal aber auch wirklich, was der Name „Nacht der Prominenten“ in jedem Jahr verspricht – sowohl was die Fülle als auch was die Qualität betrifft. Da schwammen diesmal keine Flachwasser-Amphibien wie Pur, DJ Bobo, En Vogue. Dafür gab es diesmal ein Programm, das Niveau, Tiefgang und Charisma vom ersten Takt weg halten konnte." Frank Hommel

"
Da habt ihr eine große Aufgabe vor Euch, wenn ihr das im nächsten Jahr noch toppen wollt.... Ansonsten wünsche ich mir noch mehr Mut zur Klassik und wieder mal eine "richtige" Rockband! " Ottmar

"Es war keine Minute langweilig und gegenüber 2007 300% Qualitätssteigerung" Gunter




TOPS & FLOPS

+ TOPS - FLOPS
       
+ Die ganze Show! Namhafte Künstler von A bis Z - nur der WDR2, ansonsten gab es KEINE Flops!
+ erfrischender Auftritt vom Igudeman & Joo -  
+ die Stimme von Kim Wilde - nur kleinere Nuancen:
+ Cambodia, Babe, Staying alive, I´m not in love,... - kein James Bond Medley
+ der Auftritt von Tears For Fears - kein `Woman in Chains´ (Tears For Fears) - Luxusproblem
+ die Vielfalt von 10cc - weniger Klassik
+ MICK WILSON! - erneute Wiederholung `Ouvertüre 1812´
+ Lebensfreude des Gospel Chores - vorzeitiger Abtritt Robin Gibb zum Finale
+ starkes Finale (John Lennon) - viel Kuschelrock in 2008
+ Glückstrunkendes Publikum wangt aus dem Konzertsaal - nur ein besonderes Arrangement (Intro vor 10cc)


Konzertbefragung 2008:

Ergebnis: Wie hat Euch das Konzert der Night of the Proms 2008 gefallen?

10 (sehr gut) 0 (0.0%)
9 0 (0.0%)
8 0 (0.0%)
7 0 (0.0%)
6 0 (0.0%)
5 0 (0.0%)
4 0 (0.0%)
3 0 (0.0%)
2 0 (0.0%)
1 (sehr schlecht) 0 (0.0%)


Insgesamt abgegebene Stimmen: 1

*nur eine Stimmabgabe möglich (IP Adresse)

Forum


Lust auf einen eigenen Kommentar? Hier geht es zum Forum


^ nach oben ^


© www.revierfoto.de

DIe TOP 8 Fragen zum Promskonzert 2008:

Singt Robin Gibb live?
Wann kommen die Proms im Radio?
Wann kommen die Proms im TV?
Wie lange dauert die Show 2008?
Wird es 2009 neben der DVD auch eine BLUE-RAY Edition geben?
Warum singt Robin Gibb nicht beim Finale?
Warum schon wieder die Ouvertüre 1812 und warum keine Pyro-Technik?
Warum gibt es in Deutschland keinen Laufsteg für die Künstler?




Kommentar zur Premiere 2008 in Köln:

Die Kommentare zur Show:


Das Treiben vor der Premiere

Bereits um 17:30 werden die Tore geöffnet und die ersten seriösen Gäste betreten die Lanxess-Arena. Eine Vielzahl von Proms-Freunden sammelten sich um 18:45 in der Franziskaner-Bar. Die Erwartungen sind sehr hoch, die Shows in Rotterdam and Antwerpen waren bereits sehr gut.
Wenn die Erwartungen bereits sehr hoch sind, stellt sich selten Begeisterung ein (Kano-Modell). Wir werden es sehen!
Let the show begin...

Harlem Gospel Choir - City called heaven, Oh

Die Atmosphäre in der Halle war bereits sehr gut. Ein warmer Empfang für den Gospel Chor. Die Lead-Stimme in der Mitte der Halle erhielt bereits Zwischenapplaus.

Harlem Gospel Choir - Oh happy days/Everybody

Der Angels in Harlem Gospel Choir übernimmt das Zepter und eröffnet beschwingt und positiv. `Oh Happy Days´ Zu den Steve Winwood Klängen (besser bekannt aus dem Film Blues Brothers) gab es zum Reprise noch die Hymne `Everybody needs somebody´. Ein schöne Idee zum Start.

Igudesman & Joo - Feng Shui / Molto Alla Turca

"Und nun, Mozart..."
Igudesman & Joo werden Euch begeistern. Ein perfekter Mix aus anspruchsvoller Musik und ordentlichem Klamauk. Beim o.g. Stück hört Ihr eine Mozart Interpretation im russisch- ,orientalisch- jüdisch- und im chinesischen Stil. P E R F E K T und in deutscher Sprache!

Dennis DeYoung - Boat on the river

Ein melancholische Atmosphäre mit Akkordeon begleitet die Zuschauer in die Vergangenheit. Ein sanfter Start Richtung Sterne...

10cc - The Wall Street Shuffle

`Dolphins cry´ von der Gruppe LIVE ist ein wunderbares Intro für 10cc. Der Song `Wall Street Shuffle´ hätte aber um einiges härter gespielt werden können. Lasst die Gitarren klingen!
Zudem gibt es keine Interaktion mit dem Publikum. 10cc wirken etwas statisch.

10cc - I´m not in love

Die erste Gänsehaut ist zu spüren. Das Publikum liebt diesen Song und verstummt bis zum letzten Ton.
Eine perfekte Darbietung und ein abwechslungsreiches Programm von 10cc.

10cc - Dreadlock holiday

Das Publikum genießt den warmen Reggae-Sound. Es wird mit den Fingern geschnippt und relaxed. Ein schöner 10cc Abschluss.
Leider bleiben alle sitzen und es wird nicht gefeiert. Auch hier bleibt 10cc sehr starr auf der Bühne. Sie haben, nach meiner Meinung, nur wenig Kontzakt zum Publikum (siehe Kommentar `Wall Street Shuffle´)

Igudeman & Joo - Hoover / Riverdance

Igudesman und Joo wurden begeistert empfangen. Sie hatten das Publikum fest in der Hand und zelebrierten ihre Riverdance-Darbietung. TOP! Absolut T O P ! ! !

Il Novecento - Ouvertuere 1812

Leider wurde nun zum min. vierten Mal das Werk aus dem Archiv gezogen und dargeboten.
Leider wurden die wichtigen Spezialeffekte aus Antwerpen nicht dargeboten und Moderator Uwe Bahn hat es nicht verstanden, die historische Geschichte des Werkes ausführlich darzustellen (viel besser in Antwerpen & Charloir).

Leider kommt das deutsche Publikum nicht in den Genuss vom James Bond Medley!!!

Harlem Gospel Choir - I believe I can fly

Das wunderschöne und moderne `I believe I can fly´ wurde von 15 Vollblut-Sängern dargeboten.
Das Lied reißt das Publikum mit und berührt die Herzen. Der Sänger hatte Kontakt mit dem Publikum und riss es mit in den Himmel. Sagenhaft schön!

Tears For Fears & AIHGC - Mad world

Leider ohne melancholisches Intro (Pavane und Greensleeves) aber mit dem Gospelchor. `Mad world´ wurde gut dargeboten, obwohl ich an dieser Stelle den Chor Fine Fleur sehr vermisst habe.

Tears For Fears - Everybody wants to rule the wor

Zum ersten Mal steht das Publikum auf. Die gute Atmosphäre im Saal überträgt sich auf die Sänger.

Tears For Fears - Sowing the seeds of love

Es darf wieder Platz genommen werden und es werden die `Seeds of love´ ausgepackt. Eine atemberaubende LED-Bühnen Show, aber kein perfekter Background Chor (etwas schwach, ohne Druck).

Tears For Fears - Shout

Die Masse steht und feiert ausgelassen. Tears For Fears sind eine brilliante Besetzung vor der Pause!
Ein perfektes Ende für den starken, ersten Teil!

Pause

Erste Diskussionen in der Pause.
Igudesman & Joo werden `über den Klee´gelobt. Viele fanden 10cc gut aber zu statisch in der Darbietung. Tears For Fears werden in den Himmel gehoben. Der Gospel Chor wurde bestens angenommen.

Auf zur zweiten Hälfte...

Il Novecento - Dornröschen

Ein leichter, schöner Walzer.
In Köln wird begeistert getanzt!!!

Dennis DeYoung - Mr. Roboto

Eine sehr gute Darbietung (leider ohne Orginal-Samples). Dennis DeYoung wurde von drei Robotern aus dem Gospel Chor begleitet. KILROY!
Unsere belgischen und holländischen Freunde kannten den Song nicht(!). Ihnen hat es aber gefallen.

Il Novecento - Spartakus

Das Ballet Spartakus wurde sehr schön dargeboten. Leider ohne Live-Tanz von Ballerina Katchiri Feys, aber sie bewegte sich graziös auf der Leinwand...

Kim Wilde - You came

Auf einmal war sie da!
Das Publikum war noch beim Ballet und harrte auf den Stühlen. Obwohl `You came´ zum Tanzen und Singen einlädt.
Kim Wilde kommt sehr sympatisch beim Publikum an!

Kim Wilde - Cambodia

Ein wahrer Höhepunkt:
Die Samplemaschine wurde angeschmissen und es gab den `Safi Duo- Druck´ aus aus den Boxen. Stroboskope blenden durch die Nacht und das Publikum juchst vor Freude. Atemberaubend!!!
Das Arrangement, gerade zum Schluss, war FANTASTISCH!!!

Kim Wilde - Kids in America

Kann Kim ihren Auftritt noch toppen??? Jooh - kann sie. `Kids in America´ brachte uns in die frühen 80er zurück. Wild, verrückt und `kimmig laut´

Igudesman & Joo - Big Hnds / I will survive

Es folgte ein weiterer Höhepunkt von Igudesman & Joo. Joo am Klavier gibt uns im Karatestil Beethovens `Für Elise´. Danach der I&J Klassiker `Rachmaninov had big hands´. Die Zuschauer sind verzückt und lachen lautstark.
Zum ABSOLUTEM Höhepunkt von Igudesman & Joo sollte die atemberaubende Performance `I will survive´ werden. Sie stürmen in die Publikumsränge und unterhalten gnadenlos. Stehende Ovationen - ein wahnsinns Konzert!!!

Harlem Gospel Choir - Beethoven goes joyful joyful

`Freude schöner Götterfunken´ schallt es durch den Saal. Nach kurzem Intermezzo vom Orchester setzt der Gospel Chor ein und groovt. Der Chor bewegt die Massen. Klasse Sound - Schwung in der Bude - alle Stehen!

Dennis DeYoung - Babe

Dennis DeYoung setzte sich an den Flügel und singt für seine anwesende Frau sein Liebeslied `Babe´. Das Lied berührt und ist heute noch frisch und ergreifend.

Zudem ein perfekter Übergang zu Robin Gibb und seinem ersten Klassiker...

Robin Gibb - How deep is your love

Er kam, sah und siegte.
Mit dem Bee Gees Klassiker brachte er die bereits berührten Herzen noch weiter zum schmelzen. Neue Liebespaare lagen sich in den Armen und zelebrierten die `Ode an die Liebe´. Himmlisch...

Robin Gibb - Massachusetts

Ein positiver Aufschrei hallte durch die Halle.
Die ersten Töne erklingen von `Massachusetts´ und es gibt kein Halten mehr. Habe NIEMALS mit solch positiven Reaktionen gerechnet. Stehende Ovationen nach dem Song! Da ist der kritische Herr Bodewig baff!

Robin Gibb - Juliet

Eigentlich hätte das Publikum stehen bleiben können, aber es setzte sich hin und verharrte seltsamer weise. Robin Gibb & Co. schafften es nicht mit der UP-Tempo Nummer `Juliet´ die Halle zu neuen Höhen zu führen. Es fehlte der Druck, Bass und der Funke...

Robin Gibb - Stayin´ alive

Fünf Töne reichten und der Saal stand wieder.
20 Töne später kochte der Saal und zum Refrain brachen alle Dämme.
Stayin alive ist die Proms Hymne 2008!
Nur leider kann Robin Gibb bei diesem Lied nicht glänzen. Mick Wilson (10cc) übernahm wie geplant die erste Stimme und gab den Barry.
Die erste Stimme wurde aber noch NIE von Robin Gibb gesungen und so darf man auch nicht von `Playback´ oder `gesanglichen Schwierigkeiten´ sprechen.

Leider hat es Robin Gibb versäumt Mick Wilson & dem Gospel Chor zu danken.

Il Novecento & AIHGC- Land of hope and glory

Aus alt mach neu!
Der Angels In Harlem Gospel Choir singt lautstark und überzeugend den britischen Kolonialgedanken. Eine neue, frische Variante.

Alle - Imagine / Give peace a chance

Zum ersten Mal wurde kein reines Beatles Lied zu Schluss zelebriert. John Lennon wurde mit zwei Titeln gewürdigt. `Imagine´ und das bewegungsfreudige `Give peace a chance´ wurden perfekt umgesetzt...
Leider fehlte Robin Gibb am Schluss. Er verabschiedete sich, ohne Mikrophone und vor dem Finale. Ganz schön traurig!

FAZIT:


2008 wurde in Stars investiert. Das dichte Staraufgebot und die musikalischen Ergüsse waren atemberaubend. Es gab nicht eine schwache Darbietung oder holprig zusammengesetzte Medleys.

Die Proms im Jahre 08 hatten ein wahres Luxusproblem:
Die Show war mit 03:20 Stunden vollgepackt mit Welthits. So mussten Lieder wie `Woman in chains´ (Tears For Fears) `Total praise´ (Harlem Gospel Choir) oder das `JAMES BOND MEDLEY´ (Il Novecento) mit Orginalaufnahmen aus `Ein Quantum Trost´ weichen.
Auch Dennis DeYoung hatte z.B. keine Zeit mehr seinen amerikanischen Klassiker `Come sail away´ anzustimmen. Wie gesagt, ein Luxusproblem....

Robin Gibb
hat eine gute Show geboten. Das Orchester und die Sänger haben die Bee Gees Klassiker bestens dargeboten. Viel besser als die Darbietung der Neuen Philharmonie Frankfurt (Dank an Trevor Murrell & die Technik)

Kim Wilde hat man den Spaß an der Show angesehen. Eine perfekte Symbiose! Einzigartig die Darbietung von Cambodia...

Tears For Fears waren gewohnt professionell und der perfekte Abschluss vor der Pause.

Dennis DeYoung war ein mehr als würdiger, großartiger und liebenswerter Vertreter von John Miles.

Igudesman & Joo sollten jedes Jahr mitreisen. Sie sind festes Inventar geworden. (Wer ist eigentlich die nette Schwangere aus Köln?)

Der Angels In Harlem Gospel Choir hatte seine starken Momente (Intro, Fly, Joyfull,...), aber auch `harte Nüsse zu knacken´ (Mad world, Seeds of love).

10cc haben eine solide Show dargeboten und konnten sich bei den anderen Künstlern wunderbar austoben.

Das Orchester hatte nur wenig klassische Momente. Der reine Klassikanteil nimmt stetig ab. Auch fehlten die schönen Intros vor den jeweiligen Künstlern!!! Meistens wurden nur die gewohnten Single-Arrangements dargeboten. Etwas wenig...

Technik & Bühne waren wieder stimmig und nicht so dominant wie 2007.

Kurzum - wunderbare Show, viel Weichspüler und ein kräftiger Hauptgang.



Der Konzertbericht von Steven NL:


Saturday 29th November 2008, by invitation of Stephan, I joined him and his (international) friends for a beautiful Night of the Proms in Cologne. It was EVEN better than the Dutch version that I had seen the week before in Rotterdam. Although also very good -but more serious music- the German Proms is better because it's more fun and moves the people more often out of their chairs. I personally was, above all, very interested in seeing and hearing Kim Wilde and 10cc and they both did not dissapoint!

Both Kim Wilde and Dennis DeYoung clearly showed that they had great fun performing for such an audience and in front of the great Il Novecento Orchestra. Although I don't know any other Styx songs apart from 'Babe', the audience in the Arena really appreciated his performances, that were a bit too scattered throughout the show i.m.o. But his and the other people's enthusiasm also caught me!

I would have loved to have seen more from Kim Wilde. She was, although "some pounds older" (Who isn't? I am too), as good as she was 20 years ago. With her it was one of the only times that I missed the catwalk from Antwerp / Rotterdam, because she looked a bit lonely and not at ease on the small stage in front of the orchestra. I think she would have loved to go out into the public! And the 3 'good old' backing vocals (Hille, Liv and Marjolein) that were left at home this year because of the Harlem Gospel Choir, would have loosened her up too with their little steps and dances, if they would have been there.

Of course I had already seen Igudesman & Joo in Rotterdam, but in the KölnArena they looked even better still! They spoke perfectly German (as far as I can tell) and they managed to get all the people on their hands. I must say that on the whole I think the German spectators are much more polite and appreciative - also for the classical stuff - and I would like to make a big compliment for that!

The big surprise for me was 10cc. But I must admit that I usually appreciate the older artists better, because they are already more 'classic' themselves. The only risk being - as was the case with Simple Minds and Robin Gibb a little at the end - that they sometimes can't perform as well anymore. But 10cc showed they still are very able indeed! I especially found their intro and the following arrangement for 'Wall Street Shuffle' very good. But having listened to the CD for a couple of times now, I must say that 'I'm Not In Love' is beautiful too, it's even my favourite track on the CD now. Perhaps because the samples that are used remind me of Fine Fleur (missed you!) in the background..?

I also absolutely missed the James Bond Medley and I can hardly think of any reason (except money for the rights?) why `Ouverture 1812´, again, without the fireworks(!) was preferred above it.

One thing strangely occurred to me. Normally I am very pro keeping the Proms traditions and sceptic with every change of the format. But now that the Proms -though still a very good show- has developed so far away from it's British source, even I found 'Land of Hope and Glory' at the end an odd one out this year. Perhaps time for another 'new' tradition?

All of you who still have to go: I wish you as much fun as I had! Or otherwise: Till next year!
Stephan, Bernhard & Son and friends: Thanks for a lovely evening!
(Steven NL)










^^ nach oben ^^

BLOG 2008