Forum

Selecteer uw taal / Select your language


Antwort schreiben  Neues Thema erstellen  Zurück zur Übersicht

2. Station - Dortmund

Lutzifer (19.06.2015 14:25):
In einem Kommentar zur NOTP in Dortmund hatte ich die Akustik kritisiert. Ich zitiere "Leider hat der Typ am Mischpult nicht dafür gesorgt, die einzelnen Interpreten und Instrumente vernünftig auszusteuern, sie gingen immer wieder schlicht unter, vor allem, weil die Bässe alles überdröhnten." Sorry, aber nach der Lektüre eines längeren Fachartikels zu dieser Problematik muss ich ein wenig Abbitte leisten. Die Hallen sind einfach nicht für Konzerte optimal ausgelegt und es kann den Toningenieuren oft - manchmal in nur wenigen Stunden - einfach nicht gelingen, den idealen Sound in einer noch unbesetzten Halle sicherzustellen. Im Gegensatz zu Tonstudios fehlen zum Beispiel schallschluckende Bauelemente. Außerdem können nicht alle Plätze immer gleichermaßen gut beschallt werden. Es bleibt also immer eine Herausforderung und der Konzertbesucher muss einfach gewisse Kompromisse hinnehmen.

Hans W. Ludewig (06.12.2014 10:15):
Allem, was hier geschrieben wurde, kann ich voll und ganz zustimmen. Wo bleiben die 80er-Jahre Hits? Interpreten zu alt? zu teuer? Könnte ich mir vorstellen

Dennis (06.12.2014 09:28):
Volker,

Es geht doch nicht darum das man nur mitklatschen oder Abfeiern möchte, es geht darum das die Night of the Poms den Untertitel hat "Klassik trifft Pop" also möchte der Zuhörer auch Teile im Konzert haben, und das ist halt meist am Ende eines solchen, wo er etwas Tanzen, Klatschen, mitsingen kann, wo einfach die ganze Halle mitgeht.

So etwas hat einfach gefehlt.

Man kann auch das simple Gegenargument zu deinem bringen: Wer gar nicht Feiern will und steif auf einem Stuhl Klassik hören möchte, der kann ins Musikhaus gehen und sich dort ein Klassikkonzert anhören, aber nicht zur Proms, dort macht es die Mischung und die war dies Jahr einfach nicht gut und ich denke ich kann das ganz gut beurteilen mit über 25 Besuchten Proms Konzerten.

Dennis

Siehe auch meinen Channeltrailer wo die mischung gezeigt wird die die Proms ausmachen:

https://www.youtube.com/watch?v=e-gyAqyDspo

Volker (06.12.2014 09:15):
Mein Verständnis für Notp ist die Symbiose von klassischer und moderner Musik. Da ist zuhören gefragt. Zum Abfeiern gibt es sicherlich andere Konzertevents. Für was brauche ich ein Orchester mit 70 Spitzenmusikern, wenn ich nur einen Beat zum mitklatschen suche? Somit für dieses ruhigere NotP absolut die Bestnote !!!

Olaf (06.12.2014 09:13)
Waren gestern das 12 mal in Dortmund und habe wie immer ein tolles Konzert erlebt. Leider gibt es nächstes Jahr im Innenraum nur Sitzplätze, und das für 84,50€!

Angelika (02.12.2014 18:55):
Die Show war prima - die Künstler, mal abgesehen von dem Akkordeon-Act, waren allesamt sehr gut - Zucchero allen voran... und natürlich John Miles, dessen Bohemion Rhapsody tatsächlich etwas zu wenig herausgestellt wurde. Es war sicher eines der Highlights des Abends. Störend fand ich allerdings, dass einige Scheinwerfer, die von der Bühne ins Publikum strahlten, doch arg blendeten. Wir mussten uns teilweise die Hand schützend vor die Augen halten, um auf der Bühne noch etwas zu erkennen. Das geht sicher besser. Eine Lightshow sollte nicht dazu dienen, die Zuschauer zu blenden!! Das war aber das einzige, was es zu bemängeln gab. Wir sind im nächsten Jahr wieder dabei!!

Joergiwaw (30.11.2014 22:00):
Dies war unsere 12. Night of The Proms und sicherlich eine der schlechtesten Produktionen.Es war schon im Vorfeld klar, dass aufgrund der Künstlerauswahl dieser Abend sehr "Baladelastig" wird. Doch so haben wir es dann doch nicht erwartet. Hat Aida sich als Sponsor verabschiedet? Denn wir hatten den Eindruck das alles irgendwie "abgespeckt" war. Die Lightshow war schon deutlich beeindruckender und von der Akustk und dem Sound sind wir besseres gewohnt. Das Instrument des Jahres (Ksenija Sidorova am Akkordeon) war sehr ermüdend. Die Höhepunkte waren der Chor, John Miles und Marlon Roudette. Aber natürlich sind wir auch im nächsten Jahr wieder dabei. Denn nach einer nicht so guten Show kam in der Vergangenheit im folgenden Jahr immer eine Bessere.

Lutzifer (30.11.2014 21:59):
Eine SuperShow. Gigantisch: "Bohemian Rhapsody" von John Miles!!! Leider hat der Typ am Mischpult nicht dafür gesorgt, die einzelnen Interpreten und Instrumente vernünftig auszusteuern, sie gingen immer wieder schlicht unter, vor allem, weil die Bässe alles überdröhnten. Trotzdem . . . die Karten für 2015 sind schon geordert! 12 Monate Vorfreude.

nelly (30.11.2014 21:07):
Unsere 10. Notp und sicherlich nicht eine der beeindruckendsten. Die Klassikauswahl war sehr konventionell ( Filmmusik, der Wettstreit DJ-Orchester oder die Pianistin Hiromi waren viel origineller) stattdessen extrem biederes und langweiliges Akkordeon als Klassiksolo. Die gleitenden Übergänge zwischen Klassik und Pop fehlten - insgesamt machte alles einen lieblosen und braven Eindruck. Vielleicht hat die Tournee in den USA hat zu einem deutlichen Qualitätsverlust geführt, weil Vorbereitungszeit fehlte? Noch immer gab es Momente guter Unterhaltung durch Marlon Roudette, Katie Melua und Zucchero, aber bitte in 2015 wieder mehr Kreativität und Pep - dann kommen wir auch wieder.

Lutzifer (30.11.2014 16:46):
Richtig bemerkt! Licht und Schatten . . . aber das wird es immer geben.

disco (30.11.2014 15:29):
Eigentlich ein netter Abend in Dortmund. - Alle gaben sich Mühe und das muss man fair respektieren.
Nett kann aber zuwenig sein. Erinnnern werden wir uns an John Miles, der leider zu früh im Programm antreten musste,
an Juno, der man wohl Misstöne verzeihen muss und
an grausige Ohrenschmerzen anlässlich eines Kurzsoli des "Schifferklaviers" bei Let it be.
Der italienische Rocker routiniert und das Orchester plus Chor A-Klasse.
Auch wenn der Ansager ein begeistertes Echo zu 40 neu geplanten US Konzerten herausforderte, war die Antwort der Dortmunder eisiges Schweigen.
Zu Recht ! Es gilt jetzt 2015 altes Niveau in Deutschland zu erreichen. Amerika ist uns hier ziemlich egal.
Eigentlich ein ganz netter Abend.

Dennis (30.11.2014 10:59):
(Teil 2) Mein Fazit: Der Night of the Proms 2014 merkt man leider an, das wohl dies Jahr nicht soviel Budget zur Verfügung stand ohne Hauptsponsor. Anders ist es das Line Up nicht zu erklären, denn sind wir ehrlich Frau Sidorova wird wohl keine mega Gage Kosten, Marlon Roudette tingelt durch ganz Deutschland in kleinen Hallen und Sälen, Madeline Juno wird wohl selber gezahlt haben damit sie überhaupt dabei sein darf als Youtube Sternchen und um Katie Melua ist es auch lange Still gewesen und sie wird sicher nicht gesagt haben "100.000 Pro Auftritt und ich bin dabei" da müssen wir uns nichts vormachen...
Die Night of the Proms muss aufpassen das sie mit ihrer drastischen Verjüngerungskur nicht überzieht, wenn man sich das Publikum gestern angeschaut hat, dann ist das deutlich 50+ und diese Leute wollen Welthits hören die sie noch kennen und wo man sofort mitgehen kann.
Nix gegen einen Jungen Gast oder einen Local Hero, aber alles nur no... (Text fehlt, bitte nachreichen)

Wir haben unsere Tickets für 2015 und hoffen wieder auf tollen 80iger Sound bei dem auch am ende die ganze Halle mitgeht und Wackelt.


Dennis

Dennis (30.11.2014 10:57):
Als erstes: Die Night of the Proms ist nie wirklich schlecht sie macht immer Spaß.... aber mal mehr mal weniger..
Gestern war es deutlich weniger, als in vielen Jahren vorher und das liegt ziemlich alleine an der Künstler Auswahl. ich gehe sie mal einzeln durch:

Frau Sidorova: War Nett, vor allem Nett anzusehen, Akkordeon ist jetzt nicht unbedingt mein Instrument, aber es war okay. 3

Madeline Juno: Sie klang nicht wirklich überzeugend, war ziemlich Nervös und alles wirkte irgendwie zu groß für sie, ein Rockiger Ohrwurm war auch nicht dabei und so kam es auch nicht zur Feierstimmung, naja... Note 4

Katie Melua : Tolle Orchester Arrangements, tolle Stimme, dazu ein Welthit. Das Problem war aber auch hier, Stimmung kommt da nicht wirklich auf und so sitzt alles an seinem Platz und summt den einen Hit mit den sie hatte, auch hier gibts nur eine 3.

Marlon Roudette : Ich weiß es waren allesamt Nummer 1 Hits die er hatte, aber irgendwie passte er und seine Hits nicht zur Proms, also unserer Sitzreihe gefiel es nicht sonderlich, das er dann nach seinem Auftritt sofort zu seinem Freund Hamilton musste und dadurch nicht beim Finale dabei war, schmerze daher nicht sonderlich. 4

John Miles: Music und Bohemian Rhapsody sind natürlich Knaller und wurden auch so Präsentiert, leider war aber die Präsentation von John, also die Eingliederung ins Konzert nicht besonders. Er sind Bohemian Rhapsody es wird kurz geklatscht und Plötzlich fängt Music an, das wirkt unrund und sollte im Konzert besser verteilt werden, zumal Music auch zu einem zu frühen Zeitpunkt im Konzert angestimmt wird. Man hat leider etwas das gefühl das John seine Songs schnell vorträgt und dann den Rest des Abends frei hat bis zum Finale und das so gewollt ist. Trotz alledem Toller Auftritt und mit Bohemian Rhapsody vielleicht den Song des Abends im Petto. Note 2

Zucchero: Irgendwie Licht und Schatten. Seine Einführung in das Konzert ist Öde und da wäre deutlich mehr drin gewesen, sehr Unspektakulär. Natürlich sind das Duett mit Pavarotti Klasse und auch Beila Morena macht Spaß, aber da wäre mehr drin gewesen. Die Songauswahl war eher so naja.
Wenn der ganze Abend schon nicht sehr Rockig war, warum tritt man dann nicht mit Per Colpa Di Chi aufs Gas? Auch Il Volo hat uns sehr gefehlt, Madre Dolcissima wäre auch genial gewesen.
Trotzdem natürlich ein guter Act, aber auch hier stand niemand und wurde vollkommen mitgerissen, daher Note 2-

Lightshow: Toll, gab bessere Jahre aber natrlich gibt es da nix zu meckern, was ärgerlich war ist, das es das ganze Konzert durch Probleme mit den Bildschirmen gab, sie zeigten seltsame Formen oder fielen teilweise aus, Schade. 2

Sound: Auf unseren Plätzen waren die Stimmen der Künstler leider immer zu laut und so ging ab und an die Musik dahinter unter, aber trotzdem natürlich eine Tolle Beschallung, vor allem schön laut, so muß das sein! 2

(Teil 2 siehe oben)



Trabucco (30.11.2014 01:16):

Eins vorweg: Früher war mehr Lametta ;-)
Ich war wegen des Programms zunächst skeptisch. Die Skepsis war unbegründet. Es war ein magischer Abend.
Ja, es wurde schon mehr gefeiert, aber die musikalische Qualität war überragend - vom ersten bis zum letzten Takt. Danke an alle Musiker!
Wer in diesem Jahr noch tolle Musik sehen und hören will, kommt an der Proms nicht vorbei.

Stephan (29.11.2014 20:08):

Wie war das Konzert der Night of the Proms in Dortmund?