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1.-3. Station - Mannheim Dortmund & Oberhausen

Roland (07.12.2016 11:17):
Liebe NOTP-Organisatoren,

seit 2000 sind wir begeisterte Anhänger der Night of the Proms. Mit wenigen Ausnahmen haben wir alle Konzerte gesehen und gehört. Immer wieder waren wir von der Musik-Mischung, der Auswahl und Performance der Künstler, der Atmosphäre und auch vom „drum herum“ aufs angenehmste überrascht und angetan.
So hat es uns auch am 27.11.16 – zusammen mit einigen „Neu-Promern“ - nach Oberhausen in die Arena gezogen, um wieder ein unvergessliches Erlebnis zu haben.

Leider wurden wir ziemlich enttäuscht. Es waren nicht immer alle Konzerte gleich gut, aber diesmal war es einfach nur stimmungs- und „seelenlos“. „Promer“ sind irgendwie immer etwas traditionalistisch, erwarten in der Regel „bekannte“ Atmosphäre und Stimmung, und gelegentlich auch eine Wiederholung anderer NOTP-Hymnen, nicht nur „Music“, auch wenn dieses Stück natürlich nicht fehlen sollte.
Aber diesmal fehlte fast alles. Die Moderation war wenig inspirierend, wenn nicht gar langweilig bis lieblos. Der musikalische Übergang zu „Music“ war überhaupt nicht gelungen und so merkte man John Miles auch an, das er diesmal nicht mit so viel Herzblut dabei war wie üblich. Zu seiner Ehrenrettung sei gesagt, dass er – neben Ronan Keating mit „Life is a Rollercoaster“ – noch das Highlight des Abends darstellte.
Mittlerweile ist es einfach nur nervend, dass jeder Künstler sich genötigt fühlt, das –zweifelsohne, aber das wissen inzwischen beinahe alle – sehr gute Orchester zu loben. Einmal ein – vom herausragenden Act formuliertes – Lob muss reichen!
„Oberhausen, seid ihr gut drauf?“ Als wenn es keine andere Möglichkeit gibt, das Publikum zu begeistern und mitzureißen. Dies war schon etwas „arm“, und leider auch von zu vielen Künstlern genutztes „Begeisterungselement“. Herumhüpfende Geiger, die unter selbst Zirkuskünstlern alle Ehren machende Verrenkungen ihr Instrument quälen, fördern nicht unbedingt Laune und Stimmung. Wie sagte doch mein Platznachbar: „Das ist aber eine sehr „Baladen-lastige“ Musikauswahl, wenig mitreißend!“


Ich schreibe Ihnen dies in der Hoffnung, dass wieder mehr Sorgfalt auf Auswahl der Künstler, Musikstücke, Moderation und Rahmenprogramm gelegt wird. Bisher haben wir in der Regel möglichst umgehend Karten fürs nächste Konzert gekauft, diesmal jedoch werden wir uns Zeit lassen und später entscheiden. Auch die „Neu-Promer“ konnten nicht nachhaltig überzeugt werden.
Ich hoffe und wünsche Ihnen, dass die noch stattfindenden Konzerte des Zyklus 2016 etwas „beseelter“ sind. Es wäre sehr traurig, wenn das eigentlich äußerst attraktive Konzept Schaden nimmt. Zwei bis drei schlechte Jahre hintereinander würden sicher ihren Niederschlag in der Resonanz finden, und das wäre das Schlechteste, was der NOTP passieren könnte.


Im Interesse vieler Fans – so hoffe ich – wünsche ich Ihnen viel und gute Inspiration

und verbleibe mit besten Grüßen

Roland


Lutzifer (30.11.2016 12:38)
Dem Statement von Michael kann ich mich in jeder Hinsicht und zwar Wort für Wort anschließen. Damit ist eigentlich alles gesagt.

Rainer (29.11.2016 20:47):
zurück aus Oberhausen nach der 17. NOTP. Es war wieder toll, jeder im Publikum empfindet sicher persönliche Höhen und Tiefen. Für mich war Natasha Bedingfield eher nichts, überraschend super Stefanie Heinzmann. Sound nicht optimal incl. der Störung an John Miles Gitarre. Gerade der ist immer wieder Hammer. Die Ankündigung von Roger Hodgson für 2017....auch mal gut, vorweg jemanden zu verraten.

Thermos (29.11.2016 20:46):
Hallo zusammen,
hier unsere Meinung nach unzähligen Besuchen der vergangenen NOTP. NOTP ist immer ein Erlebnis, wenn auch immer anders und nicht immer trifft es natürlich den persönlichen Geschmack.
Zur Musik: Alle Anwesenden haben ihr Bestes gegeben, die Stimmung war mitunter wie im Altenheim, ein bischen zum Fremdschämen. Ich bin nun auch sicher keine Stimmungskanone, aber wenn alle brav sitzen und da vorne gibt jemand Gas bis zum Abwinken, ist das schon komisch. Da fehlte ein bischen der Einsatz des Trommlers, der die Menge mal einheizt, wie in alten Zeiten eben. Ich glaube früher war der Anteil klassischer Musik größer und es kamen auch mal unbekanntere, schöne Stücke zur Vorführung.
Zur Akustik: Der Sound war diesesmal voll übel. Die Geigen klangen, als kämen sie aus Blechbüchsen. Der Sound war auf jeden Fall schon mal besser.
Generell: Ich bleibe dabei - Am Ende fehlt Pomp and Circumstance
Trotzdem: Thumbs up!!

meckerbolzen (29.11.2016 20:41):
Zum Thema Moderator:

Dieser Mann mit seinem ranzigen Altherren-Charme war eine Katastrophe! Ohne Witz, ohne Pep, ohne Empathie - da war gar nichts.
Dagegen war der gute Wassmer im Vorjahr ein leuchtendes Licht!

Stefan (29.11.2016 20:39):
wir waren zum 23 igsten Mal bei NOTP.
Die Pop Acts waren wieder gut, wie fast immer.Das man mal einen dazwischen hat der einem nicht liegt, ist ja ok.
Den Klassikteil fanden wir zu ernst und zu getragen von der Musik her.
Da fehlte uns der Schwung und die Leichtigkeit früherer Jahre.
Keine Späßchen von Patrick De Smet, nichts zum mitklatschen etc.

Fam Schmidt (27.11.2016 18:36)
Ein gr Lob an die Macher der NOTP. Es hat uns sehr gut gefallen dieses Jahr. Besonders Ronan Keating und alle frischen Stars waren bei uns der Bringer. Moderator soolte sich neuen Text schreiben lassen. Immer dieses auf andete Kosten lustig machen. Das gefällt uns garnicht

Lutzifer (27.11.2016 14:20)
Die Show ist gerade zu Ende. Kurz gesagt: sie war SUPER. Für einige mag manches gewöhnungsbedürftig gewesen sein. Aber das Dortmunder Publikum war begeistert, es war eine tolle Stimmung und die hohe musikalische Qualität war beeindruckend (meine Meinung). Dass ich noch einmal Simple Minds live und in Topform erleben durfte statt " nur" auf den DVDs, macht mich besonders glücklich. Jetzt freue ich mich schon auf 2017.

Michael (27.11.2016 13:18):
Aus unserer Sicht war die Veranstaltung in Dortmund ein echtes Highlight. In den beiden Vorjahren fanden wir einen Teil der Künstler (Zucchero, Beach Boys) wenig überzeugend, zudem hatte man das Gefühl, dass nicht wirklich alles live gesungen wurde. Dieses Jahr waren alle vier Pop- und Rock-Acts ein Volltreffer, stimmlich und auch was die Stimmung anbelangte. Man hat generell das Gefühl, dass NOTP sich ein wenig neu erfunden hat. Die neue Maestra tut dem Orchester sichtlich gut, die klasssichen Titel waren gut gewählt und bestens umgesetzt. Auch der Ansatz, dass die Acts nicht nur drei Songs spielen, sondern in beiden Hälften der Show in Erscheinung treten, ist belebend. Stefanie Heinzmann: Top, Natasha Beddingfield ebenfalls, vielleicht manchmal ein bisschen aus dem Takt (dafür bei Purple Rain sensationell), Keating und Simple Minds haben die Halle dann zum Toben gebracht; als Sahnehäubchen John Miles und Ronan Keating als "Father und Son". Wird verflixt schwer, das Ganze nächstes Jahr noch zu steigern.

monem (26.11.2016 17:29):
Das war unsere 11. NOP in der SAP Arena; leider ist unsere Gruppe von 12 Zuschauern der Auffassung dass dieses Jahr eher zu den schlechteren gehörte: der Sound war ausnahmsweise nicht optimal; Nathascha Bedingfield kam nicht rüber, Time for Three sehr "gewöhnungsbedürftig" oder es lag an Punkt 1. die drahtlosen Micor der Fine Fleur haben keine Verbeserung gebracht, aber die Performance des Chors war gut; Simple Minds sind halt auch "Wiederholungstäter" Toll aber Ronan Keating und Stefanie Heinzmann.

Fanpage (26.11.2016 13:20):
Eure Meinungen und Kritiken zum Konzertstart der Proms 2016. Welchen magischen Moment gab es für Euch im Konzert?