Forum

Selecteer uw taal / Select your language


Antwort schreiben  Neues Thema erstellen  Zurück zur Übersicht

12. Station - Berlin

PeterK (22.12.2013 12:06):
Wir waren zum 5.Mal bei der NOTP dabei. Die Vorfreude auf das nächste Mal beginnt immer schon einen Tag nach der Vorstellung. Und so war es auch dieses Jahr. Mein Höhepunkt war die Battle zwischen dem Orchester und dem Chor. Dort war zu spüren was die NOTP ausmacht! Die Baseballs waren besser als erwartet, die Titel von A. Mc Donald und Morten Harket wurden durch das Orchester gewaltig aufgewertet. Zwei Auftritte von Hiromi hätten wirklich gereicht, auch hat der Titel "Hey Jude" es nicht verdient von Klavier-
Improvisationen zerhackt zu werden. Die Lichtshow war wie in jedem Jahr völlig anders und sehr gut, die Videowand jedoch zu dominant. Einen riesen Abzug bekommt die Tonqualität! Immer zum Finale der Titel hin wurde alles zu einem Klangbrei! Dann lieber weniger Licht und Video, denn die Hauptsache bei einer solchen Veranstaltung sollte doch der Klang sein! Mein Fazit: Wir haben bei der NOTP schon Besseres erlebt!

Steffen (21.12.2013 23:01)
Eine würdige Jubiläumstour. Dieser Abend hat wieder Spaß gemacht, nicht nur in der Halle. Auffallend war die Spielfreude der Künstler, besonders Mark King hatte sichtlich Spaß und diesen auf das Publikum übertragen.
Es war wieder eine Freude, das Orchester zu erleben. Die Baseballs haben das Publikum aufgetaut und Amy MacDonald hat dann das Feuerwerk gezündet. Eine phantastische Stimme, eine unglaubliche Performance. Allein dafür hätte sich der Abend schon gelohnt gehabt.
Auf John Miles und sein „music“ freue ich mich jedes Jahr. Schön, dass es diese Tradition noch gibt.
Einen kleinen Abzug bekommt Morten Harket, weil er auf den größten Hit verzichtete, aber ansonsten ein souveräner Auftritt.
Die Videowand hat das Konzerterlebnis optisch perfekt gemacht.
Es hätte auch ein nahezu perfekter Abend werden können, wenn die Tontechnik nicht einen schlechten Abend (ein schlechtes Jahr?) gehabt hätte. Auf einer Skala von 0 bis 10 gibt es von mir für den Sound nur eine -4.
Einen herzlichen Glückwunsch für 20 Jahre und ein großes Dankeschön für dieses alljährliche überragende Konzerterlebnis.


Modolodo (20.12.2013 15:45):
Schade, dass diese Klassikklavierhackerin soviel
Raum auf der sonst so tollen Veranstaltung bekommen hat. Es hat den Kunstgenuss sehr stark reduziert. 1 Auftritt hätte genügt. Viele wollen das nächste Mal nicht mehr kommen, obwohl sie schon seit 10 Jahren regelmäßig sind.
Schade schade! Klassischer Fehlgriff

Lutz P. (20.12.2013 09:43):
"Kann man das geniale NOTP Event von 2012 in 2013 noch toppen?" fragten wir uns und kauften die Tickets, nachdem bekannt war, dass Morten Harket, Amy Macdonald und The Baseballs auftreten sollten. Hauptsächlich tat ich das wegen Amy Macdonald, deren Stimme ich total genial finde. Gestern dann das Konzert und meine Meinung dazu:
In der Berliner O2 World saßen wir direkt im Block 208, dichter an der Bühne geht nicht... also schon mal recht perfekt.
Positiv waren wie erwartet Morten Harket (dessen Auftritt meiner Frau am besten gefiel) und Amy Macdonald (deren Stimme mich am meisten beeindruckte.) Auch die Baseballs machten tolle Stimmung und schafften es, das Publikum komplett mitzureissen. Interessant auch die Klaviervirtuosin Hirumi, deren Klavierspiel echt Wahnsinn war. Sie ist nicht nur eine faszinierende Musikerin, unbezahlbar dabei ist ihre Mimik beim Spielen. Allerdings, und hier würde ich gern mit der Kritik starten, ist uns auch aufgefallen, dass es ziemlich Hirumi-lastig war. Zwischendurch mal ist ok, aber in dieser Menge war es nicht unser Geschmack.
Gefehlt haben mir die kleinen Überraschungen aus 2012, so wie die Filmmusik usw. Schade auch, dass Mark King, der Level 42 Sänger ausgerechnet die beiden bekanntesten Songs in ein Medley packt und die anderen komplett spielt. Das wäre mir andersherum lieber gewesen... Oder wahlweise einen Song mehr bei ihm, also 2 komplette statt dem Medley.
Die Auswahl der klassischen Stücke im Allgemeinen fand ich auch im letzten Jahr angenehmer, in 2013 hat mich das nicht so berührt und mitgerissen...
Wobei natürlich Chor, Electric Band und Il Novecento über jeden Zweifel erhaben sind. Einfach toll. Und von John Miles hätte ich gern auch mehr gehört.. vielleicht ein Duett so wie 2012 mit Anastasia. Oder irgendwas eigenes, da fehlte mir ein bißchen was..
Also hier nun das Fazit: Wertung für
2012: ******
2013: ****
Das Konzert war toll, aber 2012 war beeindruckender und berührender... vielleicht auch, weil es unser erstes "live erlebtes" Night of the Proms war.
Gruß Lutz

Stephan (19.12.2013 23:25):
Wie waren die Shows in Berlin und Hamburg?

Wir werden Auszüge Eurer Meinungen in die Chronik 2013 übernehmen.